Ausstellung

Ausstellung Antoni Tàpies

29. November 2012 bis 22. Dezember 2012


Video zur Ausstellung: youtu.be/glRHGiGin34

Künstlerische Produktivität war Tàpies bis zuletzt ein existentielles Bedürfnis. Über dem Arbeitseifer vergaß er, wie sehr die physischen Kräfte nachließen, dass sie eigentlich gar nicht mehr ausreichten für die Anstrengungen, die ihm das Auftragen und Bearbeiten der zähflüssigen Substanzen abverlangte, die ein Arbeiten am Boden erforderte, dazu der enorme körperliche Einsatz im Umgang mit den großen Formaten. Wer ihn in diesem Zustand erlebte, konnte die produktive Kraft kaum fassen. Am Ende wollte er, der viele Interessen hatte, nur noch eins: Malen, auch wenn er diesen schöpferischen Prozess als etwas Leidvolles erlebte. Er schuf ernste, den Widerstand formulierende Kunst

Die ersten großen Ausstellungen, die den Erfolg von Antoni Tàpies bewirkten, fallen in die sechziger und siebziger Jahre, als dieses Werk in den westeuropäischen Ländern, in Nord- und Südamerika und in Japan geradezu triumphal aufgenommen wurde. Die Initialzündung gab vor allem die Documenta von 1964, bei der Tàpies in einem eigenen Raum acht große Materialbilder zeigte. In den siebziger Jahre folgten internationale Ehrungen, nach Ende der Franco-Diktatur auch aus seinem eigenen Land.
                                                                                                         Barbara Catoir

Video zur Ausstellung: youtu.be/glRHGiGin34

Anmerkung
 Die Preise vergangener Ausstellungen sind nicht mehr aktuell. Auch sind die aufgeführten Werke eventuell verkauft. Für aktuelle Preise und Verfügbarkeit der Werke unter "PLAKATE" oder "KÜNSTLER" in dieser Website nachsehen.