Künstler

Jahic/Röthlisberger

Titel

Portrait eines Galeristen

Technik

Foto

Format

108.5 x 76.5 cm

Jahr

2019

Signiert

Ja

Auflage

1 Exemplar

Artikel-Nummer

102301


Anfrage zum Werk

, Portrait eines Galeristen

Beschreibung


Klassifikation
Druck von Original-Foto
********************

Auflage
5 Exemplare auf Plakatpapier mit Druckvermerk: "Jahic/Röthlisberger/Galerie Am Spalenberg"

Format
Bild 83.5 x 26 cm, Papier 108.5 x 76.5 cm

Austellungsort
Galerie Am Spalenberg, Basel

Ausstellungsdatum
4. April - 18. Mai 2019

Anmerkung
Als Weiterführung des halb-abstrakten Portraits, wie es auf Picassos Plakat Sala Gaspar zu finden ist, lässt sich die Fotoserie Portraitierter von Jahic/Röthlisberger bezeichnen. Dies allerdings mit anderen Mitteln: Statt weniger Striche und Farbgebungen, die Picassos schlichtes Gesicht charakterisieren, sucht das Duo in seiner Fotoserie gar nicht erst dem Aussehen der Portraitierten näherzukommen, sondern wählt für deren Charakterisierung Objekte, die ihnen gehören - eine weitere Abstrahierung, die mit konventionellen Portraits rein gar nichts mehr zu tun hat: „Wir versuchen das Wesen der Portraitierten und nicht ihr Aussehen zu erfassen“, so das Künstler-Duo. Die ausgewählten Objekte montieren sie zu einer Assemblage, bemalen und besprühen sie. Kabelbinder, Gummizüge, auch Klebeband kommen zum Einsatz. Die Plastik, die daraus entsteht ist nichts für die Ewigkeit und ist nur, wenn auch ein wesentlicher Schritt auf dem Weg der künstlerischen Arbeit. Der Abschluss ist die fotografische Darstellung des Portraits.

Was daraus entsteht, ist „am Ende lediglich unsere persönliche Sicht“, so Jahic/Röthlisberger. Der Versuch, jemanden durch Objekte, durch Spannungen wie Klebeband und Kabelbinder darzustellen, „schien uns anfänglich ein Einfaches. Doch während des Gestaltungsprozesses der Portraits sind uns einige Komplikationen bewusst geworden. Was die Auseinandersetzung noch tiefer gemacht hat“. 

Die Verwendung und Auswahl der Objekte entbehrt nicht einer gewissen Zufälligkeit. Gleichwohl ist es das Ziel, mit den Assemblagen den Portraitierten näherzukommen. „Es geht bei den Objekten nicht um Symbolik, sondern um ein Grundgefühl dem Bild und der Person gegenüber.“ Der Betrachter wird dabei weitgehend im Ungewissen gelassen. Wer könnte hier gemeint sein? Die Beantwortung der Frage ist oftmals schwierig. Doch handkehrum fällt die Zuordnung manchmal auch leicht: Beim „Portrait eines Galeristen“ verweist einer der verwendeten Gegenstände – ein Taschenbuch zu Picassos Plakaten – direkt auf den Galeristen Werner Röthlisberger.
                                                                                         
                                                                                     Cf/Jahic/Röthlisberger
Verleger
Galerie Am Spalenberg, Basel

Drucker
Pascal Brügger, Fotostudio Basel



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